Individuelle Desensibilisierung bei Wasserängsten
Haben Sie oder Ihr Schulkind Angst vor dem Wasser und sind im Schwimmkurs gescheitert, so werde ich mich mit einer Engelsgeduld diesem Problem annehmen und hoffentlich bald die Grundkenntnisse des Schwimmens vermitteln.

Ort: Die ersten Stunden finden in einem nichtöffentlichen Bad statt. Später wird in ein öffentliches Bad gewechselt. Die Zeiten werden individuell festgelegt.


Lesen Sie hierzu das Dankesschreiben einer Mutter:

"Lars und das Element Wasser
Mein Sohn Lars ist 10 Jahre alt und kann nicht schwimmen. Von klein an hatte er panische Angst vor Wasser, angefangen beim Baden. Bekam er Wasser ins Gesicht wurde er regelrecht hysterisch. In der Grundschule schaffte er es, sich als einziger Nichtschwimmer seiner Klasse irgendwie durchzumogeln. Zwar ging er ins Wasser, doch stets nur bis Brusthöhe in sicheren Gefilden. Zahlreiche Versuche ihn zu Schwimmkursen oder Privatstunden zu bewegen scheiterten. Ich erinnere eine Situation, wo ich einen Privatlehrer gefunden hatte und mein Sohn sich weigerte duschen zu gehen und völlig hysterisch wurde. Da half weder gutes Zureden noch Schimpfen, er hatte einfach Angst. So fuhren wir unverrichteter Dinge wieder nach hause und irgendwann gab ich die Versuche auf und resignierte.
Die Situation spitzte sich zu, als Lars im letzten Jahr aufs Gymnasium kam. Dort ist Schwimmen Plficht und sein Sportlehrer drohte ihm wegen Verweigerung eine 6 auf dem Zeugnis an. In einem Gespräch stieß ich auf völliges Unverständnis für die Angst vor Wasser, sowohl von Seiten des Schwimmlehrers als auch der Schulleitung. In einem Gespräch mit der Kinderärztin, bestätigte sie mir wohl, dass er eine ausgeprägte Wasserphobie hat, doch sagte sie, da muss er halt durch, da kann man nichts machen.
Es entspricht mir nicht eine solch ausgeprägte Angst mit Gewalt zu brechen, überdies reagiert mein Kind (wie wahrscheinlich viele Kinder) auf Druck nur mit Gegendruck. Lars war unglücklich, er fühlte sich von allen Seiten unter Druck gesetzt und auch im Klassenverbund war er Außenseiter. So konnte es nicht weitergehen und ich suchte eine Alternative, eine Lösung die es Lars ermöglichen sollte sich behutsam mit dem Wasser anzufreunden. Bei meiner Suche im Internet stieß ich auf Frau Landmann. Dort geht es in erster Linie um Babyschwimmen und Früherziehung im Wasser, doch ich dachte einen Versuch ist es wert und Frau Landmann erklärte sich zu einer Probestunde bereit.
So fuhren wir ohne allzu große Hoffnung auf Erfolg zur ersten Schwimmstunde. Schon während dieser ersten Stunde erlebten mein Mann und ich eine Überraschung. Durch die behutsame und bewusste Heranführung an das verhasste und beängstigende Element gewann Lars schnell an Selbstvertrauen. Frau Landmann machte ihn mit den physikalischen Gesetzen vertraut und ging auf seine Ängste mit Leichtigkeit und viel Einfühlungsvermögen ein. So erlebte er schnell, was er tun kann, wenn er Wasser im Gesicht, in der Nase und den Ohren hat. Frau Landmann demonstrierte ihm die Tragkraft des Wassers und dass man sich anstrengen muß um unterzugehen. Sie übte bei Ihrer Arbeit keinerlei Zwang aus, sondern bot ihm Möglichkeiten an, sich spielerisch im Wasser auszuprobieren, zu erleben was möglich ist. Traute er sich einmal nicht, war auch das nicht weiter schlimm.
Ich erlebte mein Kind offen und bereit sich in seinem Tempo mit dem Wasser anzufreunden. So weit hatten weder mein Mann und ich noch einer der übrigen Lehrer ihn bisher bringen können. Ich staune über Fortschritte, die er seitdem macht. Wir hatten etwa 10 Einzelstunden und Lars springt inzwischen vom Beckenrand und taucht kurze Strecken. Er prustet und schnaubt noch immer, wenn er Wasser ins Gesicht bekommt, doch hat er seine tiefgehende Angst und Panik vor dem Element Wasser überwunden. Es ist ihm einfach nur noch unangenehm, doch er hat seine Art gefunden, damit umzugehen und auf dieser Basis gibt er sein Bestes. Herzlichen Dank dafür."
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